Würmesia feiert toll
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Münchenanzeiger
Würmtal, 12.01.2012 12:00 |
 Das Prinzenpaar 2012 der Faschingsgesellschaft Würmesia: seine Tollität Prinz Robert II. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Phyllis I. Foto: pgv Inthronisation der Würmtaler Prinzenpaare im Heide-Volm
PLANEGG (pgv) Echte Narren lassen sich von schlechtem Wetter nicht abschrecken. So war zum Auftakt der Faschingssaison der Saal in der Planegger Heide-Volm gut gefüllt. Es standen auch einige Highlights auf dem Programm der Münchner Faschingsgesellschaft. Zum ersten Mal kürte die Würmesia zusätzlich zu einem Prinzenpaar, ein Kinderprinzenpaar. Die Ehre fiel auf Lukas Schreppel (Lukas I.) und Sara Krock (Sarah I.), die sich gleich als richtige Profis zeigten und mit ihrer Tanzeinlage das Saalpublikum begeisterten. Danach folgte die Inthronisation der 62. Prinzenpaares der Würmesia, seiner Tollität Prinz Robert II. und ihrer Lieblichkeit Prinzessin Phyllis I.
Prinz Robert II. im wirklichen Leben Robert Schnappinger, ist gebürtiger Mainzer, jedoch seit 13 Jahren Mitglied der Würmesia und hat dort schon zahlreiche Positionen bekleidet.
Zusammen mit Phyllis Kiefer, Prinzessin Phyllis I., die zwar in Heidelberg geboren, aber in Rosenheim aufgewachsen ist, wollen die beiden ein volksnahe Regenten des würmesichen Volkes sein. Prinz Robert II. zeigte gleich bei der Inthronisation, dass er zu den Großkopferten gehört. Das Band des Würmesiaordens wollte nur mühsam um den Kopf seiner Tollheit passen. Doch schliesslich gelang auch dies. Als das Paar anschließend von Planeggs drittem Bürgermeister, Hermann Nafziger, Stadtschlüssel und einen Krug mit Stadtwappen überreicht bekamen, war die Begeisterung der Narren im Saal groß.
Der Abend hielt viele Höhepunkte bereit. So wurde an den Rock‘n’Roll-Musiker Paul Würges, den „Deutschen Bill Haley“ der „Goldene Moriske“, eine Auszeichnung der Würmesia, für seine Verdienste im künstlerischen Bereich verliehen. Die launige und von viel Gelächter begleitete Laudatio auf den Preisträger, hielt kein geringerer als Ex-Wies’n-Wirt Richard Süßmeier. So erinnerte er Paul Würges daran, „dass frühere Herrscher gerne zum Dank Ländereien an verdiente Unterta-
nen verschenkten“. Dies könne er jedoch von Planeggs Bürgermeister nicht erwarten.
Zwischen den Programmpunkten sorgte die Showband „Grenzgänger“ mit einem breiten musikalischen Spektrum und ihrer charismatischen Sängerin für beste Stimmung im Saal. Jung und alt schwangen eifrig das Tanzbein und genossen die ausgelassene Stimmung. Mit teilweise artistischen und sehr professionellen Tanzeinlagen des Hofballetts, der Garde und der Kindergarde, fand der Abend dann einen würdigen Abschluss.
Peter Gardill-Vaassen |
 Fotos: Peter Gardil-Vaasen | |
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