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Altersarmut so gut wie vorprogrammiert


Nachricht von: Münchenanzeiger
Nymphenburg, 04.02.2012 18:00


Gastgeber und Gäste beim Treffen der Senioren Union. Foto: Bottlinger
NYMPHENBURG. Margot Gün-ther, Vorsitzende der Senioren Union (SU) OV 23 a, lud zum Jahresbeginn zum traditionellen Weiß­wurst­essen in Metzgerwirt ein. Die Mitglieder brachten viele aktuelle Themen für das neue Jahr mit: Unter anderem wurde die fortschreitende Altersarmut in München angesprochen. So kostet die Pflegestufe 3 im Altenheim ca. 3900 Euro im Monat, die durchschnittliche Rente liegt bei 1200 Euro im Monat. Damit sind Geldsorgen für viele Betroffene und deren Familien vorprogrammiert. Gerade vor diesem Hintergrund sollte es auch möglich sein, dass man zuhause versorgt werden kann, leider ist aber für die Pflege zu Hause noch keine vernünftige, allgemein gültige Regelung getroffen worden. Und wie wird das erst werden, wenn die heutige Jugend ins entsprechende Alter kommt? Private Vorsorge kann sich bei weitem nicht jeder leisten. Angesprochen wurde ebenfalls ein großer Informations- und Nachholbedarf in Sachen Patientenverfügung und Patientenbetreung. Denn viele versäumen es, sich schriftlich abzusichern. An der Diskussionsrunde beteiligten sich u.a. die Mitglieder Prof. Dr. Eberhard Reimann Kreisvorsitzender Senioren Union KV8, Günther Mack, Seniorenbeirat der Stadt für den 9. Stadtbezirk, Dr. Reinhold Babor, Bezirksvorsitzender SU und Stadtrat, Helga Kreuzer, stellv. Vorsitzende SU 23a, Jürgen Steffan, Bezirksvorsitzender EAK, Dr. Erich Schosser MdL a.D., Manfred Reichel,Mitglied im Bezirksausschuss 9, Elisabeth Schosser, StR a.D., und Sabine Schuster, Kreisvorsitzende Frauen Union KV8 (hier auf unserem Bild vereint).
Die nächste SU-Veranstaltung im April befasst sich mit dem Thema „Erben - Vererben oder Stiftung“; Interessierte sind auch zu den monatlichen Treffen jeden 1. Dienstag im Monat im Metzgerwirt an der Nördlichen Auffahrts­allee 69 willkommen.

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