Smily – der sonnenfrohe Grinskreis
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Meistens grinst er mich gar nicht an, sondern hat die Mundwinkel steil nach unten gezogen:
„Sie fahren … jedenfalls über Fünfzig!“ Aua. Wenigstens keine Radarfalle an Ortseingang, sondern nur der warnende Smiley oder Granty. (Granty: Das Wort stammt von mir, ein krasser Bavaro-Anglizismus: Ab sofort und ab dieser Veröffentlichung urherberrechtlich geschützt! Dafür sorgt schon die Uli Singer). Der Straßenrand-Smiley auf elektronischem Display: Er grinslächelt, smilt, falls sie die gebotene Geschwindigkeit halten, und er grantelt, wenn´s darüber ist. Also meistens.
Nicht schlecht, die Idee. Ist Ihnen schon aufgefallen, wie versmilt unsere Gegenwart ist?
„Ein Smiley [ˈsmaɪ̯liː] (auch Smilie oder inkorrekt Smily – von englisch to smile = ‚lächeln‘; Mehrzahl Smileys bzw. Smilies) ist die grafische Darstellung eines Gesichtsausdrucks. Ein Smiley wird oft verwendet, um eine bestimmte Emotion wiederzugeben oder sie zu verdeutlichen. Der Begriff wird oft synonym zu Emoticon verwendet, allerdings ist ein Emoticon eine auf Schriftzeichen basierende Darstellung, das Smiley aber in der Regel ein grafisches Objekt.“
Soweit die halbwissenschaftlich-korrekte Interpretation der Gegenwartshalb-Bildung mit Namen „Wiki“.
Der Smiley-Grinsi soll 1963 das Grinslicht der Welt erblickt haben, schaut auf eine abenteuerliche Geschichte der Logo-Sicherung und der Rechte-Verwertung zurück. Sogar eine „World Smile Foundation“ gibt es. Aber erfindet nicht jedes Kind den Smiley neu?
„Punkt, Punkt, Komma, Strich, – fertig ist das Angesich´ …“
Inzwischen sind fast alle e-mails versmilt, lässt sich der Grinsi doch auch mit Satzzeichen darstellen
Euer Fritz Fenzl :-) |
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